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4. Klass-Unti-Reise nach Meersburg (D)

Wegen der vielen sonstigen Anlässe an diesem Wochenende, vor allem wegen des Grümpelturniers, fehlte gut die Hälfte aller Kinder. Schade! Auch war es kühl und der Himmel grau und verhangen, aber das alles tat unserer guten Laune keinen Abbruch!
 
Schon beim Einsteigen in den Zug von Winterthur nach Konstanz erlebten wir eine Überraschung. Der Lokführer war niemand anders als René Sigg von der Kirchenpflege Hettlingen und unser reservierter Wagen war direkt hinter der Lokomotive. Immer zwei Kinder durften in den Führerstand, und Herr Sigg erklärte die Armaturen und gab Antworten auf unsere unzähligen Fragen. Im Nu waren wir in Konstanz. Dann fuhren wir mit dem Stadtbus zur Autofähre und die brachte uns über den Bodensee nach Meersburg. Bei leichtem Regen spazierten wir den „Hoger“ hinauf zur Bibelgalerie.
 
Die Frau, die uns durch die Galerie führte, erriet unsere Gedanken. Sie sagte nämlich, dass wir bestimmt denken, dass es bei diesem Rundgang langweilig werden wird. Aber schon bald merkten wir, dass es sehr spannend war. Wir erfuhren, dass Beduinen früher und auch heute noch aus Ziegenfellen das Dach ihres Zeltes bedecken, weil das Fell der Ziege die Eigenschaft hat zu verfilzen und dann zu einem wasserfesten Stoff wird. Michael und Raphael haben wie zu Moses Zeiten Korn auf Steinen gemahlen. Die Arbeit war streng und es dauerte lange, bis endlich Mehl entstand. Auch ein Modell eines Lehmhauses, wie es sie zu Jesu Zeiten gab, war ausgestellt und daneben gab es viele Schubladen, Computeranimationen und ganz viele kostbare grosse und kleine Bibeln, und wer wollte, konnten noch Quizblätter ausfüllen und vieles anderes mehr...

Ein Höhepunkt war die Kopie einer Gutenbergdruckmaschine. Wir alle konnten selbst Hand anlegen, um uns ein Exemplar des 23. Psalms zu drucken.

Weil es regnete, durften wir, bevor es wieder aufs Schiff ging, Deutschlands älteste immer noch bewohnte Burg anschauen. Besonders das „Angstloch“, wo die Gefangenen ins Verliess hinuntergelassen wurden, machte uns Eindruck.
 
In Konstanz hatten wir noch kurz Zeit zum „lädele“ und dann ging es wieder nach Hause. Es war ein spannender, lustiger und toller Abschluss unserer Untizeit und wir danken Frau Abegg und Frau Erny, die uns begleitet haben.

Für die 4.-Klass-Untischüler/-innen:
Amira, Luisa und Mara

 
Unsere nächsten Gottesdienste und Veranstaltungen auf einen Blick.
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